Beitrittserklärung Fördergemeinschaft

Werden Sie MITGLIED

bei der 

Katholische Fördergemeinschaft St. Bartholomäus

Die Beitrittserklärung finden sie hier:

Katholisch Fördergemeinschaft St. Bartholomäus

GESCHÄFTSORDNUNG

der Katholischen Fördergemeinschaft
in Bartholomä

Die Betreuung pflegebedürftiger Menschen, die zuhause und nicht in Heimen leben, war lange Zeit überwiegend Privatsache. Vor allem die Kirchengemeinden haben sich in dieser Situation eingedenk ihres diakonischen Heilauftrags um kranke und alte Menschen und ihre Angehörigen gekümmert. Durch die in vielen Kirchengemeinden entstandenen Krankenpflegevereine und Fördergemeinschaften hat sich dabei ein auf Solidarität gegründetes System der Hilfe für Menschen in Not entwickelt.

Inzwischen ist, unterstütz durch staatliche Leistungsgesetzte, ein flächendeckendes Netz an professioneller ambulanter Grundversorgung für kranke und pflegebedürftige Menschen entstanden. Im Zuge dieser Entwicklung hat sich auch das Selbstverständnis und das Profil der Krankenpflegevereine und Fördergemeinschaften verändert.

Aus der Tradition kirchlicher Sorge um Menschen in geistlicher, seelischer und körperlicher Not heraus sieht der Kirchengemeinderat in Zukunft die Aufgaben einer Fördergemeinschaft darin, Dienste und Einrichtungen in Kirchengemeinden zu unterstützen und zu fördern, sowie Kranken und Pflegebedürftigen über den Rahmen staatlicher finanzierter Hilfe hinaus durch pastorale, pflegebegeleitende und pflegeergänzende Hilfeangebote beizustehen.

Aufbauend auf der Tradition der Kinder- und Krankenpflege in der Kirchengemeinde soll mit dieser Geschäftsordnung den neuen Anforderungen Rechnung getragen werden:

§ 1       Name und Aufgabe der Fördergemeinschaft

Die Katholische Kirchengemeinde Bartholomä ist Rechtsträgerin einer Fördergemeinschaft mit dem Namen 

„Katholische Fördergemeinschaft St. Bartholomäus“

Die Gemeinschaft sieht ihre Aufgabe in der zeitgemäßen Verwirklichung des Auftrages der katholischen Kirche, kranken, pflegebedürftigen und alten Menschen, Menschen mit Behinderung sowie Kinder und Jugendlichen zu helfen. Sie fördert und unterstütz in diesem Sinne kirchliche sozial-karitative Dienste und Einrichtungen in der Gemeinde, insbesondere solche die nicht über gesetzliche Leistungsansprüche finanziert werden.

Der Zweck der Fördergemeinschaft wird verwirklicht durch die ideelle und finanzielle Unterstützung folgender Dienste und Einrichtungen der Kirchengemeinde:

a)     pastorale und pflegebegleitende Dienste der ökum. Sozialstation Rosenstein gGmbH

b)     pflegeergänzende Dienste (Familienpflege, Besucherdienstgruppe, Nachbarschaftshilfe)

c)      Einrichtungen und Angebote der Kinder- und Jugendhilfe der Kirchengemeinde

d)     Erwachsenen- und Seniorenarbeit

e)    Unterhaltung und Betrieb eines Gemeinderaums im Kath. Kindergarten „Arche Noah“

§ 2       Mitgliedschaft

1)      Mitglied der Fördergemeinschaft kann jede Person werden.

2)      Die Mitgliedschaft wird erworben durch schriftliche Anmeldung bei der Kirchengemeinde vertreten durch den Pfarrer oder den 2. Vorsitzenden oder bei der Kirchenpflege.

3)      Die Mitgliedschaft wird schriftlich bestätigt.

4)      Die Mitgliedschaft erlischt

a)     durch Tod

b)     durch schriftliche Austrittserklärung an die Kirchengemeinde

c)      durch Ausschluss wegen eines wichtigen Grundes, gegen den innerhalb einer Woche bei der Kirchengemeinde Einspruch erhoben werden kann.

§ 3       Geschäftsführung, Verwaltung

Die Geschäftsführung und die Verwaltung obliegt in der Regel dem Kirchengemeinderat.

Soweit Entscheidungen und Angelegenheiten nach der Kirchengemeindeordnung nicht dem Kirchengemeinderat vorbehalten sind kann er diese dem Verwaltungsausschuss übertragen.

§ 4       Aufbringung und Weiterleitung der Mittel

1)      Hauptsächliche Einnahmen der Fördergemeinschaft sind der Jahresbeitrag der Mitglieder und Spenden.

2)      Der Jahresbeitrag kann jährlich neu festgesetzt werden. Er kann im Einzelfall bei Bedürftigkeit ermäßigt werden.

3)      Die gesamten Einnahmen werden in der Jahresrechung der Kirchengemeinde ausgewiesen. Die Kassenmittel werden der Kasse der Kirchengemeinde zur zweckentsprechenden Verwendung zugeführt, die auch alle Ausgaben bestreitet. Die Belege verbleiben bei den Rechungsakten der Kirchenpflege.

4)      Rechnungsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 5       Änderung der Geschäftsordnung

Eine Änderung der Geschäftsordnung, sowie die Auflösung der Fördergemeinschaft kann nur durch den Rechtsträger (Kirchengemeinde) beschlossen werden.

§ 6       Auflösung der Fördergemeinschaft

Bei Auflösung der Fördergemeinschaft fällt ein etwaiges Vermögen an deren Rechtsträgerin, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.

§ 7       Schlussbestimmungen

Für alles weitere gelten die Bestimmungen der Kirchengemeinderordnung der Diözese Rottenburg-Stuttgart und die Geschäftsordnung des Kirchengemeinderats.

§ 9       Inkrafttreten

Die Geschäftsordnung tritt nach ihrer Beschlussfassung durch den Kirchengemeinderat am 14.05.2004 in Kraft.